Schulprogramm
  • Wir sind kompetenter Partner ganzheitlicher beruflicher Bildung ausgehend von der Region. Als unseren Auftrag verstehen wir die Heranbildung von jungen Menschen zu fachkompetenten kritikfähigen und selbstbestimmten Persönlichkeiten.

    Wir sind offen für gesellschaftliche Veränderungen in einem Europa des Friedens und der Freiheit.

Unsere Schule umfasst zur Zeit etwa 180 Lehrkräfte, 9 Mitarbeiter und rund 3.200 Schülerinnen und Schüler. Sie wird unterteilt in folgende Bereiche[1]:

Berufsschule: Fachklassen der

  • Elektrotechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Metalltechnik (da zur Zeit parallel sowohl alte und neue Berufsbezeichnungen vorliegen, wird hier vorübergehend auf die Nenneng der diversen Einzelberufe verzichtet)
  • Landesberufsschule für Packmitteltechnologen
  • Holztechnik (Tischler, Holzmechaniker)
  • Farbtechnik und Raumgestaltung (Maler/Lackierer)
  • Agrarwirtschaft (Floristin, Gärtner der Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Zierpflanzenbau, Obstbau, Gemüsebau, Stauden, Gartenbauwerker)
  • Nahrung (Bäckerei, Fleischerei, Fachverkäuferin)
  • Hotel/Gaststätten (Hotel- und Restaurantfachfrau, Koch, Fachmann für Systemgastronomie)
  • Körperpflege (Friseurin)
  • Berufsvorbereitende Maßnahmen

Berufsfachschule

  • Gesundheit und Ernährung
  • Wirtschaft
  • Kaufmännische Assistenten
      1. Fremdsprachen
      2. Informationsverarbeitung
  • Sozialwesen (Pflegeassistent/-in)

Fachschule

  • Norddeutsche Fachschule für Gartenbau

Fachoberschule

  • Technik
  • Wirtschaft und Verwaltung

Berufsoberschule

  • Technik
  • Wirtschaft und Verwaltung

Berufliches Gymnasium

  • Ernährung
  • Technik
  • Wirtschaft und Verwaltung


[1] Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurden bei den folgenden Berufsbezeichnungen nur die weibliche oder männliche Schreibweise der Berufe gewählt.

Leitbild

Mittelpunkt unserer Schule sind die Schülerinnen und Schüler.

Wir streben eine Schulgemeinschaft an, in der sich alle mit Toleranz und Einfühlungsvermögen begegnen, in der die Mitglieder des Kollegiums sich gegenseitig achten und so kooperieren, dass die Schülerinnen und Schüler fachlich qualifiziert unterrichtet und pädagogisch betreut werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu motivierten, engagierten, verantwortungsbewussten Persönlichkeiten gebildet werden.

Leitsätze

Wir identifizieren uns mit unserer Schule und fördern das gemeinsame Leben und Arbeiten in angenehmer Atmosphäre.

  • Wir sind auf der Grundlage von Respekt, Vertrauen, Anerkennung und Freude füreinander da.
  • Wir fördern das Miteinander, z. B. durch Klassen- und Studienfahrten, Sportfeste, Abschlussfeiern und Freisprechungen, Eltern- und Ausbildergespräche, gemeinsame Fortbildungen, Lehrerstammtische, Kollegiumsausflüge/-feste, Kollegensport.
  • Wir fördern die Identifikation mit unserer Schule z. B. durch ein Schullogo, feste Klassenräume, Klassenkalender, Fotowände.
  • Schülerinnen und Schüler, Eltern, Betriebe, Kollegium und Schulleitung arbeiten vertrauensvoll, loyal und effizient zusammen.
  • Über den stundenplanmäßigen Unterricht hinaus können die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis Angebote nutzen, z. B. Arbeitsgemeinschaften, Förderkurse, Internetzugänge.
  • Als Kollegium arbeiten wir solidarisch und vertrauensvoll zusammen und tauschen uns aus zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und Steigerung der Arbeitszufriedenheit.
  • Neue Kolleginnen und Kollegen werden durch „Mentoren“ eingeführt.
  • Ausgehend von der Tatsache, dass ein partnerschaftliches Zusammenarbeiten ein Mehr an Unterrichtsqualität, Arbeitsfreude und Arbeitseffizienz bedeutet, entwickeln wir uns fachlich und methodisch weiter und planen Unterricht gemeinsam.
  • Wir entwickeln schrittweise Strukturen für Prävention und Intervention und fördern wichtige Lebenskompetenzen.
  • Unsere Schule ist offen für alle Menschen, wir richten unseren Unterricht und unsere Organisation auf eine Schülerschaft in der ganzen Bandbreite ihrer Heterogenität aus. Diese Heterogenität bezieht sich nicht nur auf Behinderung oder sonderpädagogischen Förderbedarf. Sie steht generell für Vielfalt und schließt beispielsweise die Hochbegabung ebenso ein wie den Migrationshintergrund oder unterschiedliche soziale Ausgangslagen.

  • Reflexionsmöglichkeiten für das Kollegium helfen, die Arbeitsbeziehungen angemessen zu gestalten, z. B. in Form von Supervision.
  • Jede Abteilung/Fachgruppe hat einmal im Jahr das Thema „Unterrichtsevaluation“ auf einer Dienstversammlung/einem Arbeitstreffen auf der Tagesordnung. Mindestens ein Ziel der Abteilung/der Fachgruppe wird überprüft. Die getroffenen Absprachen werden schriftlich dokumentiert.

Wir fördern mit zeitgemäßen Methoden die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler und fordern Leistung.

  • Wir fördern die Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz unserer Schülerinnen und Schü-ler und fordern Leistungsbereitschaft.
  • Unsere Schule bietet Möglichkeiten für eine moderne, kreative und innovative Unterrichtsgestaltung. Dazu gehören z. B. ganzheitlicher und projektorientierter Unterricht, „Schule in Bewegung“ sowie berufs- und praxisorientierte Arbeitsaufträge. Unterstützt wird diese Unterrichtsgestaltung durch eine flexible Organisation und eine zeitgemäße Ausstattung.
  • Wir differenzieren den Unterricht nach der Leistungsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler.
  • Wir fördern und betreuen Schülerinnen und Schüler individuell.
  • Wir bilden Teams, die in eigener Verantwortung den Unterricht gestalten.
  • Zur Sicherung und Entwicklung der Unterrichtsqualität evaluieren wir unseren Unterricht regelmäßig. Jede Lehrkraft holt mindestens einmal im Jahr ein Schülerfeedback einer Klasse ihrer Wahl ein und meldet die Durchführung an den zuständigen Abteilungsleiter/die zuständige Abteilungsleiterin.
  • Jede Abteilung/Fachgruppe hat einmal im Jahr das Thema „Unterrichtsevaluation“ auf einer Dienstver-sammlung/einem Arbeitstreffen auf der Tagesordnung. Mindestens ein Ziel der Abteilung/der Fachgruppe wird überprüft. Die getroffenen Absprachen werden schriftlich dokumentiert

Wir sind eine offene Schule: Wir suchen und fördern Kontakte mit Ausbildungsbetrieben, Eltern und mit uns verbundenen Einrichtungen.

  • Wir arbeiten eng mit den Ausbildungsbetrieben, den Kammern, dem Schulträger, den Berufsverbänden, dem Arbeitsamt, den abgebenden und weiterführenden Schulen, den Hochschulen, den Bildungsträgern sowie den Eltern zusammen. Eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit wird angestrebt, z. B. durch regelmäßig stattfindende Ausbildertreffen und gemeinsam durchgeführte Projekte.
  • Wir pflegen und erweitern Kontakte zu Bildungseinrichtungen in verschiedenen europäischen Ländern und bieten unseren Schülerinnen und Schülern Austauschmöglichkeiten in beruflicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht. In diesem Zusammenhang werden europäische Themen in allen Schularten zum durchgehenden Unterrichtsprinzip.
  • Eine durch interkulturelle Lernprozesse entwickelte Kompetenzerweiterung im Rahmen von Schulpartnerschaften kann über den zusätzlichen Erwerb fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus erreichen, dass sowohl unsere als auch die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Partnerschulen sich in ihrem Denken und Fühlen, in ihren Sichtweisen und Erfahrungen sowie in ihren kulturellen Eigenheiten einander darstellen und wahrnehmen. Den Schülerinnen und Schülern wird ermöglicht, dass die diese Eigenheiten aufeinander beziehen und in der Konsequenz bereit sind, sie in ihr eigenes Handlungsrepertoire einzuflechten oder sie zumindest zu respektieren.

Wir entwickeln und qualifizieren unser Personal transparent und bedarfsorientiert.

  • Das Lehrpersonal wird dem Bedarf entsprechend angeworben und ausgewählt. Dazu bilden wir in Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben, dem Schulträger, dem Ministerium und den Mitarbeitern des jeweiligen Bereichs Schwerpunkte.
  • Mitarbeitergespräche sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit zu fördern und dem Einzelnen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
  • Die Ausbildung von Lehrkräften (zweite Phase der Lehrerbildung) hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Ein Ausbildungsteam gewährleistet die qualifizierte Ausbildung der Lehrkräfte in Ausbildung. Dazu kooperiert es mit dem Ministerium, dem IQSH, Schulen mit gleichen Fachrichtungen und anderen Bildungseinrichtungen.
  • Wir verstehen die Arbeit mit den Lehrkräften in Ausbildung als Bereicherung des Schullebens und als Anregung zur innovativen Unterrichtsgestaltung

Wir bilden uns für einen guten Unterricht kontinuierlich fort.

  • Jede Lehrkraft hat Anspruch auf und die Verpflichtung zur pädagogischen, fachlichen und interdisziplinären Fortbildung.
  • Wir beziehen zukünftige Entwicklungen in unsere Planung ein. Aus-, Fort- und Weiterbildung fassen wir zu einem Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzept zusammen.
  • Schulinterne Fortbildungen decken einen Teil des Fortbildungsbedarfs.
  • Wir stellen unsere Kompetenzen und Erfahrungen den Kollegen zur Verfügung und tauschen Informationen und Materialien aus, z. B. über eine Ideenbörse.

Wir verbessern fortlaufend die Rahmenbedingungen für unsere gemeinsame Arbeit.

  • Mitglieder unserer Schule werden an den Entscheidungen beteiligt, deren Folgen sie zu tragen haben.
  • Die Entscheidungsprozesse in unserer Schule sind so weit wie möglich transparent. Dies betrifft unter anderem die Finanz- und Personalplanung, die inhaltliche und bauliche Schulentwicklung, die Raumgestaltung und die Vergabe der Poolstunden.
  • Die Lehrerstunden und die Geldmittel werden nach einem vorgegebenen Budgetplan verteilt.
  • Ein Organisationsplan gibt einen Überblick über die Zuständigkeiten und Ansprechpartner an unserer Schule.
  • Die einzelnen Abteilungen arbeiten gleichberechtigt und partnerschaftlich für das Wohl der Schulgemeinschaft zusammen. Die Schulleitung koordiniert die Arbeit der Abteilungen.
  • Unser Schulförderverein unterstützt die Arbeit an unserer Schule z. B. durch die Organisation von Fördermaß-nahmen für Schülerinnen und Schüler und die Vergabe von Zuschüssen.
Änderungen des Schulprogramms
  • Ein Antrag zur Veränderung des Schulprogramms kann nur dann in der Schulkonferenz vorgelegt werden, wenn diesem zuvor im jeweiligen abstimmungsberechtigten Gremium, aus dem der Antrag kommt (Klassensprechervollversammlung, Klassenelternbeirat bzw. Lehrerkonferenz), mit einfacher Mehrheit zugestimmt wurde, um dann gegebenenfalls mit einfacher Mehrheit Zustimmung in der Schulkonferenz zu finden.
  • Anträge zur Veränderung des Schulprogramms durch die Schulkonferenz sind nur einmal im Jahr, jeweils zum 1. September, möglich. Ausnahmen bilden Aktualisierungen von Zahlen sowie gesetzliche oder rechtliche Notwendigkeiten. Anträge werden vom Schulbüro entgegen genommen.
Evaluation des Schulprogramms

Die Schulleitung stellt eine regelmäßige Evaluierung und Fortschreibung des Schulprogramms sicher.