Das Duale System der Beruflichen Bildung

In Deutschland findet die Berufsausbildung an zwei Lernorten statt: Dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Den überwiegenden Teil der Ausbildungszeit verbringen Sie in Ihrem Ausbildungsbetrieb. Hier erlernen Sie vor allem die praktischen Fertigkeiten, die für den Beruf notwendig sind. In der Berufsschule lernen Sie die theoretischen Hintergründe für Ihren Beruf und vertiefen dadurch das im Ausbildungsbetrieb Gelernte. Darüber hinaus werden Ihnen in der Berufsschule Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die Ihnen langfristig dabei helfen, die wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt zu bewältigen. Der Berufsschulunterricht findet entweder an 1 bis 2 Tagen in der Woche statt oder erfolgt als Blockunterricht, bei dem Sie immer mal wieder ganz Wochen in der Schule unterrichtet werden.

Um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, bewerben Sie sich bei Betrieben, die den von Ihnen gewählten Beruf ausbilden. War Ihre Bewerbung erfolgreich, so schließen Sie mit dem Betrieb einen Ausbildungsvertrag. Der Betrieb meldet Sie anschließend zum Berufsschulunterricht an.

Je nach gewählter Ausbildung beträgt die reguläre Ausbildungszeit zwischen 2 und 3 ½ Jahren. Unter bestimmten Bedingungen können mit dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung weitere schulische Abschlüsse (Haupt- bzw. Realschulabschluss) erworben werden.

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