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Unsere Schule
Vorwort
Die Entwicklung der beruflichen Schule Elmshorn
Angaben über die Einrichtung von Vollzeitschulen
Grundriss und Darst. der einzelnen Bauabschnitte
Grafische Darstellung des Neubaus in Ellerhoop
Der Neubau in Ellerhoop
Schularten
Die Entwicklung der Beruflichen Schule Elmshorn
Die Berufliche Schule Elmshorn (hier in einer Luftaufnahme zu sehen) besteht nun schon seit 130 Jahren.
Abbildung: Berufliche Schule Elmshorn - Meinert-Johannsen-Schule
Im Jahre 1876 begann die Geschichte der Beruflichen Schule Elmshorn mit der Gründung einer Fortbildungsschule. Von diesem Zeitpunkt an setzte eine mitunter stürmisch verlaufende Entwicklung des beruflichen Schulwesens ein, deren sichtbarer Ausdruck die fortlaufende Fertigstellung von 6 Bauabschnitten seit den fünfziger Jahren ist.
| 1876 | Gründung einer Fortbildungsschule auf freiwilliger Basis (Rektor Märtens, Michelsen, Kahlke und Dr. Gerling), Unterstützung durch städtische Mittel. |
| 1883 | Kauf des Gebäudes einer Schuhfabrik am Propstenfeld durch die Stadt Elmshorn (2 Klassenräume, 2 Dienstwohnungen). |
| 1891 | Einführung der Verbindlichkeit des Besuchs der gewerblichen Fortbildungsschule für Handwerkslehrlinge. |
| 1900 | Einführung der allgemeinen Fortbildungsschulpflicht, Gründung einer kaufmännischen Fortbildungsschule, Beginn der Differenzierung und Umwandlung der Fortbildungsschulen in die Berufsschule( gewerblicher, kaufmännischer und Hauswirtschaftlicher Zweig). |
| 1920 | Umstellung des Unterrichts auf Tagesunterricht an Werktagen, erster hauptamtlicher Schulleiter Herr Lorenzen. |
| 1934 | Beginn der Schulleitung durch Herrn Wiebers. |
| 1936 | Übernahme der Schulleitung durch Herrn Meinert Johannsen. |
| 1938 | Staatliche Anerkennung der städtischen Berufsschule Elmshorn als beruflich ausgebaute Schule. |
| ab 1920 | Unterbringung der Berufsschule in verschiedenen Räumlichkeiten: Bismarckschule, Markthalle, Lyzeum, Hilfsschule Langelohe, Stadtwerke Elmshorn, Volksschulen Hafenstraße und Hainholz, Rathaus. |
| 1947 | Gründung einer Kreisberufsschule durch Vereinbarung mit den Städten Pinneberg, Elmshorn und Uetersen. |
| 1954 | Fertigstellung des 1. Bauabschnittes der Kreisberufsschule in Elmshorn. |
| 1957 | Inbetriebnahme des 2. Bauabschnittes. |
| 1960 | Umbenennung der Schule in Meinert-Johannsen-Schule, Übernahme der Schulleitung durch Herrn Lundstedt |
| 1962 | Fertigstellung des 3. Bauabschnittes. |
| 1967 | Bezug der Gebäudeteile des 4. Bauabschnittes. |
| 1971 | Beginn der Schulleitung durch Herrn Carolus, Errichtung von 6 Mobilklassen. |
| 1973 | Einzug in 7 Labor- und Werkstatträume, Bezug von 11 Mobilklassen auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule. |
| 1982 | Einweihung des heutigen Anbaus West (5. Bauabschnitt). |
| 1987 | Bezug des Anbaus Ost (6. Bauabschnitt). |
| 1999 | Beginn der Schulleitung durch Herrn Kopf. |
| 2000 | Gründung des Fördervereins |
| 2006 | Fertigstellung des Neubaus in Ellerhoop Thiensen; Umzug der Abteilung Gartenbau und Floristik |
| 2010 | Beginn der Schulleitung durch Frau Weber. |
| 1938 | Einjährige Haushaltungsschule |
| 1944 | Zweijährige Kinderpflegerinnenschule |
| 1950 | Zweijährige Handelsschule und Einrichtung einer Aufbauabteilung als Abendschule |
| 1953 | Einjährige Höhere Handelsschule |
| 1969 | - Einjähriges Hauswirtschaftliches Vollschuljahr - Zweijährige Fachoberschule (Technik) - Einjährige Berufsaufbauschule in Vollzeitform |
| 1971 | Fachgymnasium (Sozialwirtschaftlicher, Technischer und Wirtschaftlicher Zweig) |
| 1972 | Aufbauklasse als Haushaltungsschule |
| 1977 | Einjährige Fachoberschule (Technik) |
| 1978 | Einjähriges Berufsgrundbildungsjahr (Ernährung und Hauswirtschaft, hervorgegangen aus dem Hauswirtschaftlichen Vollschuljahr) |
| 1979 |
Zweijährige Berufsfachschulen für Kinderpflegerinnen (ehemalige Kinderpflegerinnenschule) Sozialwirtschaft (hervorgegangen aus der Haushaltungsschule) Wirtschaft (ehemalige Handelsschule) Wirtschaftsassistenten (ehemalige Höhere Handelsschule) |
| 1994 | Zweijährige Berufsfachschule für Gesundheit und Ernährung Schulversuch zum Erwerb der Fachhochschulreife in Verbindung mit dem Berufsausbildungsabschluss als doppelqualifizierender Bildungsgang in der Berufsschule (Metalltechnik, Elektrotechnik) |
| 1995 | Einjährige Fachoberschule (Wirtschaft) |
| 1999 | Umwandlung der Berufsfachschule für Wirtschaftsassistentinnen und Wirtschaftassistenten in Berufsfachschule für Kaufmännische Assistentinnen und Assistenten Zweijährige Berufsoberschule (Technik, Wirtschaft) |
| 2001 | Einjährige Fachschule für Gartenbau |
Die dargestellte Graphik lässt bezüglich der Schülerzahlen drei ausgeprägte Maxima erkennen:
Der erste Gipfel (1966 -1968) hat seine Ursache in der damaligen Umstellung des Schuljahresbeginns von Ostern auf den 1. August, so dass die Schule in diesem Zeitraum doppelte Schülerjahrgänge bewältigen musste.
Die 1975 einsetzende Zunahme der Schülerzahlen wird nach 1976 unterbrochen, weil zu diesem Zeitpunkt Teile der Beruflichen Schule Elmshorn aus Raumnot nach Pinneberg an die dortige Berufliche Schule verlagert wurden.
Das Absinken der Schülerzahlen nach 1985 folgt aus dem Auftreten von geburtenschwachen Jahrgängen.
Betrachtet man die Lehrerstunden, so steigen und fallen diese im allgemeinen mit den Schülerzahlen. Die Abnahme der Lehrerstunden nach 1987 fällt jedoch wegen der schrittweisen Einführung des Regelunterrichts (12 Stunden pro Woche) bzw. einer 4. Jahrgangsstufe im Bereich der neugeordneten Elektro- und Metallberufe geringer aus.
Seit 1994 steigen die Schülerzahlen demographisch bedingt stetig an.
Der untenstehende Lageplan zeigt den heutigen Grundriss der Schule, wobei die einzelnen Bauabschnitte und deren Fertigstellung verdeutlicht werden. Die Notwendigkeit der fortschreitenden Erweiterungen ergab sich einmal aus den im historischen Überblick erwähnten fortlaufenden Einrichtungen von neuen Vollzeitschulen, zum anderen aber auch aus Erweiterungen im Teilzeitbereich. Erwähnt seien hier nur die Ausbildungsberufe Florist/-in, Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/mann, Hotelfachfrau/mann, Verpackungsmittelmechaniker/-in und verschiedene Berufsvorbereitungs- sowie Umschulungsmaßnahmen. Dies führte dazu, dass immer wieder verschiedene Schularten verlagert und dabei mehrere über ganz Elmshorn verteilte Gebäudeteile angemietet werden mussten. Hier sind zu nennen: Ehemalige Margarinefabrik Wagner, Gebäude des Internationalen Bundes für Sozialarbeit in der Katharinenstraße, Landwirtschaftsschule, Gebäude der Firma Glückauf am Steindamm, Hotel Royal, Grundschule Kaltenweide, Grund- und Hauptschule Langelohe, Realschule Ramskamp, städtisches Gebäude am Krückaupark, Berufsbildungsstätte, Überbetriebliches Ausbildungszentrum.
Schon bei der Errichtung des Anbaus Ost (Fertigstellung 1987) zeichnete sich ab, dass auch dieser bislang letzte Bauabschnitt keinen Schlusspunkt in der Entwicklung der Beruflichen Schule Elmshorn darstellen sollte. Die Einführung moderner Technologien sowie die stärkere Berücksichtigung des handlungsorientierten Lernens im Bereich der beruflichen Bildung (EDV, CNC, Lernbüro, ...) machte neue Planungen notwendig, die z. B. zu Veränderungen innerhalb der 1954 (I. Bauabschnitt), 1962 (Werkstätten) und 1987 (Anbau Ost) fertiggestellten Bauabschnitte führten.
Insbesondere die Einführung der neuen Berufe im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT Berufe) erforderte neue Planungen und Investitionen. Generell bedeutet der Einsatz von Computern in nahezu allen Schularten einen erhöhten personellen und finanziellen Bedarf, so wurden z. B. im März 2001 drei neue Computerräume völlig neu ausgestattet (Kosten ca. 500000 DM, Förderung durch Landes- und Kreismittel).
Neue Fachräume entstanden z. B. in den Berufsfeldern Ernährung und Hauswirtschaft (Konditorei) und Agrarwirtschaft (Agrarlabor). Zu erwähnen ist in diesem
Zusammenhang auch die Errichtung der Fachschule für Gartenbau (Sommer 2001) mit den Einzugsgebieten Hamburg und Schleswig-Holstein sowie optional Mecklenburg-Vorpommern.
Abbildung: Grafische Darstellung des Neubaus in Ellerhoop - (Außenstelle Thiensen)
Abbildung: Der Neubau in Ellerhoop - (Außenstelle Thiensen)