Verkehrssicherheitstage
Hier geht es um die Sicherheit im Straßenverkehr,
also aufpassen!
In der Woche vom 3. bis zum 8. November fanden zum wiederholten mal die Verkehrssicherheitstage an der Beruflichen Schule Elmshorn statt. Um den zum größten Teil Jugendlichen Fahranfängern Gefahren, welche auf der Straße lauern näher zu bringen und um die Straßen für alle anderen Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen, haben sich hier einige Firmen und Vereine mit der Polizei zusammen geschlossen und etwas für uns Schüler auf die Beine gestellt.
Als Attraktion galt der von der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen zur Verfügung gestellte Gurtschlitten, der einen Frontalaufprall mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 Kilometer pro Stunde nachstellte. Zu Anfang wurde einem mit Hilfe eines Holzklotzes vorgeführt, was es heißt unangeschnallt, innerhalb von Sekunden von Dreißig auf Null abzubremsen. Ergebnis war ein ca. zwei Meter vor dem Gurtschlitten liegender Holzklotz. Daraufhin konnte jeder am eigenen Leib erfahren, was es heißt, angeschnallt eine Vollbremsung hinzulegen! Erhoffen taten sich die Anbieter davon, dass mehr junge Leute später im eigenen Auto daran zu denken sich anzuschnallen, weil sie durch den Versuch besser einschätzen können als andere, was bei einem Unfall passiert, wenn man nicht angeschnallt ist.
Außerdem gab es einen Erste Hilfe Kurs, in dem man selber sein Wissen in Notfällen testen konnte. Fragen, wie „welche Nummer sollte bei Notrufen gewählt werden?“ Antwort: „112 für die Leitdienstzentrale der Feuerwehr, die einen dann weiterleitet!“ Sollte eigentlich jeder wissen, dennoch gaben einige recht einfallsreiche Antworten! Grade dieser Bereich ist für jeden immer und überall wichtig. Schließlich kann es immer mal passieren, dass jemand Hilfe braucht und dann sollte man demjenigen in jedem Fall helfen, es könnte ja auch sein, dass man selber mal in eine ähnliche Situation kommt und selber Hilfe von anderen braucht!!!
Die Polizei und die Kreisverkehrswacht Pinneberg e. V. organisierten einen Reaktionszeitentest. Schließlich kann jeder sagen, er würde schnell auf Gefahren reagieren, so aber konnte jeder Schüler einen Beweis in der Hand halten, dass er aufmerksam ist und entsprechend auf das Verhalten anderer reagiert! Das Einzige was man tun musste, war in eine Auto- Attrappe steigen, den Sitz richtig einstellen, das Lenkrad in die Hände nehmen und dann Aufpassen! Worauf? Auf ein Schild schauen, das mit Rücklichtern und Tacho ausgestattet ist! Was nun? Auf die in der Stadt vorgeschriebenen fünfzig beschleunigen und auf die eben genannten Rücklichter achten. Werden diese rot, wird wie in echt auf die Bremse getreten und das Auto zum Stillstand gebracht. Nachdem man diesen Vorgang öfters wiederholt hatte, konnte man sich eine Auswertung abholen und diese mit den anderen vergleichen.
Auch der bekannte Augenoptiker Fielmann präsentierte sich uns Schülern mit einem Stand. Sehr spannend war dieser zwar nicht, aber dafür umso wichtiger für jeden! Schließlich ist es für jeden Einzelnen nicht uninteressant seine Sehstärke zu wissen. Der Stand beinhaltete „nur“ einen Gerät für Sehtests, dessen Wert der Augenoptiker grob auf 20.000 Euro schätzte. Auf die Frage, warum Fielmann diesen Stand finanzierte, antwortete der Optiker damit, dass viele Leute keine Sehtests machen, weil sie schon eine Befürchtung haben eventuell eine Brille tragen zu müssen und dieses wiederum ihrem Aussehen schaden würde. Da stellt sich dann also die Frage, ob man sein Aussehen vor seine Gesundheit stellen sollte. Durch eine solche Sicherheitswoche können die Jugendlichen lockerer auf den Sehtest zugehen. Gegebenenfalls wird ihnen ein Termin angeboten, bei dem sie sich über eine Brille oder Kontaktlinsen informieren können. Somit kann jeder Einzelne die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.
Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass jeder für sich über ein kleines Stück der Sicherheit im Straßenverkehr mitbestimmen kann. Sei es nun durch einen angelegten Gurt, eine aufgesetzte Brille oder durch vorrausschauendes und rücksichtsvolles Fahren.
Falls es doch mal zu einem Verkehrsunfall kommen sollte, gibt es ja immer noch die Erste Hilfe.
Nicht nur für diese, sondern noch für viele andere Punkte der Sicherheit ist jeder Verkehrsteilnehmer selber verantwortlich. Also gibt euch einen Ruck und fahrt vernünftig, schließlich seid ihr nicht alleine auf den Straßen unterwegs!
Hiermit wünsche ich euch allen "gute fahrt!!!"
Von Denise Bostelmann & Sina Böge







