Hola!
Wir haben uns die schwere Bürde aufgetan Madrid in einem kurzen Artikel zu bearbeiten. Natürlich ist diese Aufgabe in der Regel unmöglich, wir haben ja nur einen Tag dort verbracht und Stadtführer über Madrid haben nicht umsonst mehr als 100 Seiten, aber trotzdem haben wir an einem Tag so viel erlebt und gesehen, dass es mit Leichtigkeit reicht um einem Laien einen kurzen Einblick zu bieten oder die Stadt auch vielleicht dem Einen oder Anderen schmackhaft zu machen. Wie ich glaube ein jeder weiß, haben wir 12 Tage in Salamanca verbracht, das etwa zweiein- halb Stunden Autofahrt nordwestlich von Madrid liegt.
Am 29. 10. 2008 um acht Uhr morgens ging es dann endlich los nach Madrid, um dort eine Tag zu verbringen. Unterwegs hielten wir an einer spanischen Tankstelle an, damit wir uns die Beine vertreten konnten, und wo die Preise im Gegensatz zum restlichen Spanien auch für uns Deutsche ziemlich hoch erschienen.
Unser erstes Tagesziel und einziges Pflichtprogramm war der Prado, ein Museum, welches sich von seiner Wichtigkeit locker mit dem Louvre in Paris messen kann, auch wenn der Louvre bekannter ist. Nachdem wir die, wie an Flughäfen ähnlichen, Sicherheitskontrollen endlich überwunden hatten, ging es los ums sich zwei der wichtigsten spanischen Maler der Vergangenheit anzusehen: Goya, Velázquez sowie El Bosco (Hieronymus Bosch, ein holländischer Maler). Die Leute, die sich an dieser Stelle nun eine genauere Beschreibung der Künstler wünschen, muss ich leider enttäuschen, aber der einfache Leser muss vor allem wissen, dass ihre Bilder für die Geschichte einen unglaublich hohen Stellenwert haben und dass sie nicht den klischeehaften Gähnmuskel reizen, wie andere Bilder es durchaus tun. Außerdem gingen wir mit Frau Gonzales auch ganz humorvoll an die Deutung der Bilder heran und dafür schon mal an dieser Stelle ein herzliches „Danke schön!“
Nach diesem Besuch machten wir einen kleinen Spaziergang und waren ganz überrascht, dass man in Spanien auch einen Garten bewundern kann, der senkrecht an einer Gebäudewand angelegt wurde. Ein Bild hiervon kann man auch in unserer Bilderpräsentation bestaunen. Anschließend hatten wir bis um 19 Uhr Freizeit, was sich verwunderlicherweise als sehr kurz herausstellte, da es in Madrid unglaublich viel zu sehen gibt. Herr Wehmeier erklärte uns vorher aber noch anhand von Stadtplänen, wo wir die Einkaufsstraßen und andere Sehenswürdigkeiten finden. Nun durften wir Madrid unsicher machen. Einige besuchten weitere Sehenswürdigkeiten oder gingen einfach nur Souvenirs einkaufen. Ein Spanier (aus Salamanca) den wir kannten und der in Madrid studiert, bot sich dann auch schließlich als Führer an und so konnten wir auch eher abgelegene und unauffällige Plätze besichtigen. Gegen sieben Uhr war dann leider schon Schluss und wir trafen uns erschöpft aber mit dem Wissen, dass sich ein Besuch in Madrid zu 100% lohnt, reicher bei der Plaza de España um von dort aus wieder zurück nach Salamanca zu reisen.
An dieser Stelle wollen wir uns noch mal ganz herzlich bedanken, dass sie diesen Austausch möglich gemacht haben und einen besonderen Dank an unsere Gastfamilien. Wir kommen euch im Sommer auf jeden Fall wieder besuchen, der Austausch war ein unvergessliches Ereignis ich kann ihn nur weiterempfehlen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Ein toller Austausch!!!!

