Portugal-Besuch mit Familie Vidal

Es ist Mittwoch, der 01. November 2006. In Spanien ist heute das Fest der Allerheiligen. Das bedeutet: keine Schule!
Unsere Gasteltern Reina und Emilio Vidal haben sich was Schönes für uns überlegt, weil Diego, unser spanischer Austauschschüler, für ein Examen lernen muss. Wir fahren nach Portugal!!! Dies hat nur leider auch einen Nachteil: Nichts mit ausschlafen oder noch mal hinlegen, um acht wird aufgestanden und schließlich um neun das Haus verlassen. Aber das nehmen wir natürlich gerne in Kauf!
Im Auto dann der Beschluss: Es wird NUR spanisch geredet! Na dann mal los!
Der Hinweg, der insgesamt knapp 3 Stunden dauert, ist ganz gut. Wir strengen uns an, spanisch zu reden und zu verstehen, was manchmal bei den Geschichten des Vaters nicht gerade einfach ist! Dennoch versucht er, es uns so simpel wie möglich zu erklären. Kurz vor der Grenze Portugals treffen wir uns dann mit 2 Freunden der Eltern von Diego. Sie fahren mit uns nach Portugal, um sich dort ein Haus anzugucken, für das sie sich interessieren. In Portugal angekommen, werden wir für 1 ½ Stunden „ausgesetzt“, damit die Erwachsenen sich das Haus angucken können und wir alleine die Stadt –Aveiro- erkunden können. Emilio geht mit uns in einer Touristen-Information und besorgt uns Stadtpläne etc. Doch da die Geschäft alle zu sind, gehen wir nur ein bisschen durch die Stadt, suchen eine Toilette und setzen uns an einen kleinen Fluss. Das Wetter an diesem Tag ist für die Jahreszeit erstaunlich gut, knapp 27°C haben wir.

 

Das ist das Zentrum von Aveiro 

 

Nach fast 2 Stunden holen Emilio und sein Freund uns am Treffpunkt ab und wir fahren in ein Fisch-Restaurant, das direkt an der Promenade zum Strand liegt. Nachdem wir alle reichlich gegessen haben, gehen wir zum Strand.

 

Es ist wirklich ein schöner Strand 

 

Es ist wirklich ein schöner Strand. Unsere Gastmama verschätzt sich mit den Wellen nur leider ein bisschen und wird von oben bis unten komplett nass. Wir verbringen dann noch einige Zeit dort, bis wir wieder zur Promenade gehen, wo zum Glück ein paar Zigeuner einen Stand haben, an dem sie Hosen verkaufen. So muss unsere Gastmama nicht nass ins Auto steigen. Wir fahren dann noch ein bisschen weiter in eine andere Stadt und zu einem anderen Strand, der den ersten sogar noch ein bisschen "toppen" kann. Dieser weiße Sandstrand ist wirklich schön! In der Stadt steht dann noch ein Haus, was sich die Freunde ebenfalls angucken wollen. Nach einigen Minuten am Strand und einem kleinen Spaziergang machen wir uns dann wieder auf dem Weg nach Hause. Wir verabschieden uns kurz nach der Grenze wieder von den Freunden und sind dann noch etwa eine Stunde unterwegs. Wir haben es dann allerdings doch nicht ganz geschafft, nur spanisch zu reden, aber wir haben schon so einiges gelernt an diesem Tag.
Um ca. 22.15 Uhr kommen wir zu Hause an, nach einem langen, aber sehr schönen Tag!

Kaja Schneider & Nicolai Niebuhr

 

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