Claudia Siewertsen und Lars Holtz:

Bericht zum Intercambio 2004 nach Spanien Salamanca!
Einige Monate vorher wurde uns durch die Spanischlehrer an unserer Schule mitgeteilt, dass ein erneuter Spanischaustausch im Herbst stattfinden soll. Von dort an war uns klar, dass wir diese Chance nutzen wollen. Nach langen Planen und dem Auswahlverfahren erfuhren wir, dass wir dabei sei durften und freuten uns somit auf den Spanischaustausch 2004 mit Salamanca.

Am 4. September 2004 wurde die Spannung in uns immer größer und die Erwartungen wurden immer höher, denn an diesem Tag holten wir unsere spanischen Austauschschüler vom Hamburger Flughafen ab. Nach der ersten Kennlernfase und den ersten Verständigungsschwierigkeiten wurde es Tag für Tag immer interessanter. Die Integration in den Alltag erfolgte sehr rasch und die Gäste gehörten einfach zu unsere Familie. Vormittags nahmen die spanischen Gastschüler in der Regel am Schulunterricht teil, wenn sie nicht Erkundungstouren oder Firmenbesichtigungen bestritten. Die Nachmittags- bzw. Abendaktivitäten setzen sich aus Bowling, Cocktailtrinken, Tretbootfahren, Besichtigungen regionaler Attraktionen, wie zum Beispiel die Wasserspiele in Hamburg, zusammen. Natürlich blieb ein Besuch des Hamburger Vergnügungsviertels „St. Pauli“ nicht aus. Dazu kam noch die Besichtigung des Hamburger Dungeons und viele weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Der Tag der Abreise kam immer näher und es wurde uns klar, dass der Abschied für uns nicht leicht sein würde, aber wir hatten den Vorteil, dass uns der Besuch in Salamanca noch bevorstand.

Nach vier Wochen war es soweit, es hieß fürs uns Koffer Packen uns ab nach Salamanca. Dort wurden wir mit viel Freude von unseren Austauschpartnerinnen und deren Familie empfangen und integrierten uns schnell in das spanische Leben mit vielen verschieden Gewohnheiten, die für uns fremd waren. Zum Beispiel unterschieden sich die Essenzeiten enorm. Es wurde um 22.00 Uhr warm zu Abend gegessen. Der Schlafrhythmus bzw. der Arbeitsrhythmus war sehr unterschiedlich im Vergleich zu Deutschland. Man geht in der Regel gegen 01.30 Uhr zu Bett und steht um 8.00 Uhr morgens auf. Natürlich darf dann die Mittagsruhe in Spanien „Siesta“ genannt, nicht fehlen. Vormittags besuchten wir den Schulunterreicht der Spanier bis um 13.00 Uhr und danach gingen wir auf Erkundungstour quer zur Salamanca. Gegen 15.30 Uhr waren wir in der Regel in den Gastfamilien wo die Gestaltung des Nachmittags und Abend ähnlich wie in Deutschland verlief, jedoch „siempre tranquilo“ was soviel heißt wie „immer ruhig!“. Den Ausflug nach Madrid bestritten wir mir viel Interesse und Begeisterung, denn für viele von uns war dies der erste Besuch in der Landeshauptstadt von Spanien. Außerdem nährten wir uns noch der Grenze zu Portugal und machten eine Bootfahrt auf dem Fluss „Rio Duero“, der für die Grenze zwischen Spanien und seinem Nachbarland steht.
Auch diese 12 Tage gingen schnell vorbei und wir verließen Salamanca mit einer traurigen Stimmung. In der Zeit hatten sich Freundschaften entwickelt und bei der Abreise war uns klar, dass es länger als vier Wochen dauern würde, bis man sich wieder sehen würde.

Mit unseren Austauschpartnern und deren Familie hatten wir beide viel Glück, denn wir habe uns alle super verstanden. Trotz alle dem war es eine schöne, aber anstrengende Zeit. Für uns ist jedoch klar, wir werden den Austausch jeder Zeit wiederholen um noch mehr von Spanien kennen zu lernen, denn wie jeder weiß sagt heißt es: „España es diferente.“

 

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