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Ein Erlebnisbericht
Am 25. Mai war es endlich soweit um 6.00 Uhr morgens starteten wir in Elmshorn. Bei der Ankunft in Rothenburg o. T. am Mittag wurden wir von den Rothenburger Schülern und Lehrern herzlich empfangen und von Herrn Remminger in der Beruflichen Schule sehr gut bewirtet: Käsespätzle! |
Nach dem Bezug der schönen Unterkunft in der Pension „Am Heckenacker“ präsentierten uns die Rothenburger Schüler in Form von sehr aufwendig ausgestalteten Referaten die Weinreise die uns diese Woche erwarten würde. Wir probierten auch den ersten Wein aus dem Weinanbaugebiet Franken, bevor wir dann bei schwüler Hitze zur Stadtführung durch das romantische Rothenburg aufbrachen.
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Am nächsten Morgen lernten wir dann in der Beruflichen Schule den fachgerechten Weinservice mit einem Boxbeutel und bekamen weitere Eindrücke über unsere Weinreise in Form von Referaten. Am Nachmittag starteten wir |
dann mit der Besichtigung des 1. Weingutes, das pro Jahr 100.000 Flaschen produziert, dem Weingut Glocke in Rothenburg o. T.. Der Winzer Herr Thürauf zeigte uns seine Kelterei mit Weinkeller. |
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Nach einer Wanderung durch Rothenburgs –Weinberg, begaben wir uns zu einer stilvollen Weinprobe in den Weinkeller des Weingutes Glocke. Hier probierten |
wir dann auch den Rotling, der aus den 120 verschiedenen Rebstöcken des Rothenburger Aich gekeltert wird: Ein köstliches Sommergetränk! |
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An diesem Abend hieß es dann Einpacken, da wir am Mittwochmorgen zu einer Weinfahrt starten sollten die uns dann schließlich nach Würzburg führen sollte. Zunächst besuchen wir das |
fürstliche Weingut Faber- Castell. Zunächst bekommen wir eine ausführliche Führung durch den Weinberg des Weingutes und sehen dann endlich die ersten Steillagen mit ca. 45 ° Neigung. |
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Wie man die wohl bearbeitet, alles mit der Hand? Dieses sollte sich später aufklären: Kleine Traktoren fahren zwischen den Rebstöcken den Berg hinauf, teilweise gesichert mit Seilzügen. Bei der Weinprobe im fürstlichen Weingut Castell wurden |
dann neben den Fragen zu dem guten Wein auch endlich alle Fragen zu der Adelsfamilie Faber- Castell beantwortet. Etwas Klatsch gehört ja auch zu so einer Reise von jungen Leuten und trägt zur allgemeinen Erheiterung bei. |
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Weiter geht es nach Bad Kitzingen zur Winzergenossenschaft Franken. Hier sehen wir nun das größte Weingut unserer Weinreise. Die |
untere Flaschenabfüllanlage ist der ganze Stolz der Genossenschaft: Ganz neu und 6 Mio € Wert! |
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Abends kommen wir in Würzburg an und beziehen die dortige Jugendherberge, die uns mit einem Abendessen empfangen. Am Donnerstag wandern wir am Vormittag entlang des Weinlehrpfades in der berühmtesten Deutschen Einzellage dem Würzburger Stein. Man hat einen wunderschönen Ausblick über das gesamte Tal und wir lernen viel über die Kultivierung von Weinreben. Alle europäischen Weinreben werden auf eine amerikanische Grundrebe gepfropft, das schützt vor der Reblaus und ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. |
Dafür sind die Marienkäfer auf dem Vormarsch im Weinberg und richten teilweise ziemliche Schäden an. Nach einem zünftigen Mittagspicknick im Weinberg dürfen wir das Hotel Schloss Würzburger Stein besichtigen Es ist sehr gediegen und schön. Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Veichthöchstheim zum Landesinstitut für Wein- und Gartenbau in Bayern. Dort bekommen wir einen Intensivkursus in Sensorik bei Weinverkostungen und haben jetzt das Handwerkszeug und Weine unseren Gästen zu beschreiben.
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Nach der Rückfahrt mit dem Schiff auf dem Main nach Würzburg lassen wir den regnerischen Abend ausklingen. Am Freitagmorgen besichtigen wir die |
Sektkellerei Oppmann. Wir sehen wie Sekt hergestellt wird und auch wie die Flaschen mit der Agraffe verschlossen werden. ( siehe unteres Bild) |
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Lagerung der Sektflaschen
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Am Nachmittag machen wir vor dem Juliusspital eine Foto von allem Teilnehmern ( siehe unten)
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Im modernen Weinkeller des Juliusspital erfahren wir dann, dass Wein für gastronomische Betriebe häufig auch in Keckfässern abgefüllt wird. Es handelt |
sich hierbei um Qualitätsweine, die in einigen Betrieben um Würzburg viel verkauft werden: Eine interessante Neuigkeit für uns! |
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Im historischen, 250 m langen, Weinkeller des Juliusspital Würzburg sehen wir dann hunderte von, teilweise kunstvoll verzierten Weinfässern. |
Zu bestimmten Anlässen schenkt man einem Winzer auch heute noch häufig ein besonders geschnitztes Weinfass. |
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Alle Weinfässer in diesem Keller sind noch im Gebrauch, da im Julispital noch viele Weine im Holzfass ausgebaut werden. Aber natürlich passt sich auch das Juliusspital den Marktgegebenheiten an und produziert junge, spritzige Weine, die dann meistens in |
Edelstahltanks lagern. Nach ausgiebigen Einkäufen im Weingut Juliusspital ging es um 20.30 wieder Richtung Elmshorn, wo wir um 0.58 eintrafen Ein interessante und lehrreiche Woche geht zu Ende, an die wir uns gerne zurückerinnern werden. |
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