Landmaschinenmechaniker/in
Landmaschinenmechaniker/in
Die Berufsausbildung zum/zur Landmaschinenmechaniker/in dauert nach der geltenden Ausbildungsordnung 3½ Jahre. Sie gliedert sich in eine einjährige Grundbildung und eine 2½ jährige berufliche Fachbildung.
Der Auszubildende soll am Ende seiner Lehrzeit befähigt sein, nicht nur die praktische Arbeiten auszuführen, sondern auch die theoretischen Zusammenhänge zu erkennen und zu erläutern. Daher ist der Unterricht an der Berufsschule mit den betrieblichen Ausbildungsinhalten abgestimmt. Methodisch ist der Unterricht überwiegend handlungsorientiert ausgerichtet. Das bedeutet, daß die Ausbildung in Werkstattlaboren stattfindet, wo in praxisnahen Versuchen die Unterrichtsthemen erarbeitet und stets auch ausprobiert werden können.
Die Themenbereiche im 1. Lehrjahr umfassen die Grundlagen der Fertigungs- und Prüftechnik, der Werkstofftechnik, Maschinen- und Gerätetechnik, der Steuerungs- und Elektrotechnik sowie der technischen Kommunikation. Für die berufliche Fachbildung ab dem 2. Lehrjahr werden Kenntnisse über Motoren- und Montagetechnik,Triebwerkstechnik, Elektrik / Elektronik, Hydraulik , Pneumatik und Prüf- und Meßtechnik vermittelt. Im Fordergrund stehen hier die landtechnischen Maschinen und Anlagen wie Ackerschlepper, Mähdrescher, Häcksler sowie landwirtschaftliche Geräte wie Feldspritzen, Düngerstreuer, Mähwerke, Ladewagen bis hin zu Melkanlagen und Stalltechnik. Hierfür stehen die Labore für Motortechnik, Elektrotechnik und Hydraulik zur Verfügung. Die Ausbildung wird durch Betriebs- und Messebesuche abgerundet.
Am Ende des zweiten Lehrjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung ab.

