Systemelektroniker/in
Stand: September 2006
Berufsbezeichnung
Systemelektroniker/Systemelektronikerin
Anerkannt durch Verordnung vom 3. Juli 2003, (BGBl. I S. 1131).
Ausbildungsdauer
3 ½ Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.
Arbeitsgebiet
Systemelektroniker/Systemelektronikerin sind in der Entwicklung und Herstellung von Komponenten, Geräten und Systemen sowie im Service tätig.
Sie üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte sowie der einschlägigen technischen Regeln selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift.
Berufliche Fähigkeiten
Systemelektroniker/Systemelektronikerin
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Die Ausbildung in der Berufsschule beginnt mit einer breiten, beruflichen Grundbildung. Immer wenn es möglich ist, werden praxisbezogene Anwendungsbeispiele in den Unterricht einbezogen. Der größte Teil des Unterrichts findet in gut ausgestatteten Labors statt. Neben zwei Grundlagenlabors stehen Labore für Elektronik, Computertechnik und Leistungselektronik mit Antriebs- und Steuerungstechnik zur Verfügung.
Mathematische und physikalische Inhalte dienen der Vermittlung elektrotechnischer Zusammenhänge. Der Unterricht erfolgt in Lernfeldern, die an der Berufspraxis ausgerichtet sind. Eine klare Trennung zwischen Technologie, technischer Mathematik und Schaltungs- und Funktionsanalyse findet im Unterricht nicht statt.
Neben den Grundlagen der Elektrotechnik werden folgende Themen behandelt: Meßtechnik, Wechselstrom- und Drehstromtechnik, Transformatoren, elektrische Maschinen, elektrische Anlagen und Schutzmaßnahmen, Elektronik, Leistungselektronik, Digitaltechnik, Automatisierung- und Steuerungstechnik.
Bei dem Systemelektroniker/ der Systemelektronikerin handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, der nach 31/2 Jahren mit der Gesellenprüfung abschließt.

