Schule mal anders

Viele interessante Themen am 3. Präventionstag an der Beruflichen Schule in Elmshorn

110 Schülerinnen und Schüler, an der als „Präventionsschule“ ausgezeichneten Beruflichen Schule in Elmshorn, hatten vergangenen Freitag die Möglichkeit an jeweils drei Workshops im Rahmen des Präventionstages teilzunehmen. Zur Auswahl standen die insgesamt 9 attraktiven Themen „Zu nah dran! – Grenzverletzungen erkennen und verhindern“, „Rechtsextreme Jugendkulturen – erkennen, deuten und handeln“, „Cybermobbing“, „Häusliche Gewalt“, „Suchtentstehung und Schutzmechanismen entwickeln“, „Risiken in der Freizeit“ mit dem Schwerpunkt Schienenverkehr (z. B. Bahnsurfing), „Du musst kein Held sein, um ein Held zu sein!“, „Jungen bzw. Männer sind …/Mädchen bzw. Frauen sind …“ und das Thema „Wege aus dem Stress – Strategie der kleinen Schritte!“. Angeboten und durchgeführt wurden diese schülernahen Workshops von Referenten von außerschulischen Trägern wie dem Wendepunkt e.V. , der Kreisverwaltung Pinneberg, dem Frauentreff Elmshorn, der Polizei, dem Weißen Ring und der DAK.

Der Präventionstag wurde nun schon das dritte Jahr in Folge mit Unterstufenschüler/-innen der Berufsfachschulen Gesundheit und Ernährung als auch Wirtschaft von Katja Dibbern (Schulsozialpädagogin) und Denise Liedtke (Präventionskoordinatorin der Schule) erfolgreich und mit großem persönlichen Engagement vorbereitet und durchgeführt. Besonders freuen sich die beiden auch über die finanzielle  Unterstützung durch die Kreisverwaltung Pinneberg, den Förderverein der Beruflichen Schule sowie der Versorgung der Referenten und der Schüler mit Butterkuchen durch „Culinarius e.V.“ als weiteres kleines Highlight dieses ganz besonderen Schultages.

Katja Dibbern erläutert, dass die Schülerinnen und Schüler oftmals nach den ersten Wochen an der neuen Schule erkennen müssen, dass ihre Ziele nicht so einfach, wie vielleicht zunächst gedacht, zu erreichen sind. Dann schlägt manchmal die anfänglich hohe Motivation in Frust, Stressgefühle und Schulunlust um. „Auffällig ist, dass im Folgemonat deutlich weniger Konflikte in den Klassen zu eskalieren drohten als in den Jahren, bevor der Präventionstag eingeführt wurde“, so der stellvertretende Schulleiter Klaus Weide.  Auch war das Sozialverhalten insgesamt besser und damit das Klima in der Schule entspannter. Denise Liedtke fügt hinzu, dass problembelastete Schülerinnen und Schüler sich besser an der Schule aufgehoben und wahrgenommen fühlten, und bei Bedarf eher das Gespräch mit der Klassenlehrkraft oder der Schulsozialpädagogin suchten.

Wichtig ist den Lehrkräften der Beruflichen Schule in Elmshorn aber auch, dass hier ein solcher Tag nicht ein einzelnes Ereignis ist, sondern Teil des Gesamtkonzepts Prävention.

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